In dieser Zeitleiste sind die ersten urkundlichen Erwähnungen des Namens OEDEKOVEN aufgelistet.

Jahr
Ereigniss
795 n. Chr.
Erste urkundliche Erwähnung des Ortsnamens ODENKOVEN. Es war die Bezeichnung für einen Hof mit reichem Landbesitz. Unter der Regierung des König Karl ist eine Schenkung über Liegenschaften in der Gemarkung Oedekoven überliefert. Mit dieser Urkunde vom 9. Juni 795 schenkte und übertrug ein gewisser Gerbertus, der auch Liegenschaften in Lessenich hatte, (in "Laciniaco") seine ganzen Besitz in Oedekoven an die Pfarre St. Remigus im Dorf Bonn. Diese Schenkung fiel zu dieser Zeit an die Domkirche zu Köln, (Erzbischof Guntar 850-864), wo sie vom Probst des St. Cassius- Stiftes verwaltet wurde.
1064 n. Chr.
HUDENCHOVEN
1332 n. Chr.
ODINKOVEN
Goebelinus de Undinchoven, wohnhaft in Köln, Breitestraße. Das Haus in der Breitestr. wird durch eine Stiftung des Goebelinus für 12 fromme Frauen seiner Verwandtschaft (u.a. der Methildis de Udenkoven) und seines Sohnes Henricus zum "Konvent Ödekoven" in der Breitestrasse. Seine Schwester Gertrud von Oedekoven heiratet 1393 den Thonis von Orsbeck und erhält als Erbtochtet das Landgut Oedekoven. Es wurde von Ihnen noch 1449 mit Ihrem Gesinde bewohnt.
1333 n. Chr.
Gobelinus de Udinchoven stiftet Haus Breitestraße Konvent für 14 Beginen
1339 n. Chr.
Aufhebung der Stiftung zu Gunsten des Konvent. Seine Verwandte Methildis de Udenkoven und sein Sohn Henricus sollten lebenslanges Wohnrecht erhalten.
1342 n. Chr.
Änderung des Beginenkonvents in Konvent Ödekoven in der Breitestraße Schreibweise jetzt - Gobelinus de Oedekoven.
1393 n. Chr.
Die Tochter des Henricus, Gertrud von Oedekoven, heiratet Thonis von Orsbeck und bezieht das Landgut Oedekoven, das ihr als Erbtochter zugefallen war.
1449 n. Chr.
Das Landgut wurde noch von Thonis von Orsbeck mit seinem Gesinde bewohnt.

ODENKOVEN
Zu dieser Zeit lebten in Odenkoven 288 Einwohner in 48 Häusern mit 60 Morgen Acker, 94 Morgen Weingarten, 285 Morgen Busch, 10 Morgen Baumgarten, 8 Morgen Broich, 2 Morgen Wiesen. Die Einwohner berarbeiteten und verwalteten die in kirchlichen oder herrschaftlichen Besitz befindlichen Ländereien gegen Zahlung (Abtretung) des halben Ertrages an die entsprechenden Herrschaften. Es gab zugehörige "Hofrechte" die ein Bebauen dieser Flächen erlaubte. Es wurde aber nie ein Pächter namens Oedekoven erwähnt.
1599 n. Chr.
OEDINGHOVEN
1600 n. Chr.
282 Einwohner und 47 Häuser
1636 n. Chr.
Ein Daem van Oedekoven verheiratet mit Sophia Dürens melden eine Tochter Clara (26.10.1636) in Alfter.
1653 n. Chr.

Adam Oedekoven verheiratet mit Catharina Schellner (bei Alfter) taufen Sohn Bernhardus, der später Christine Rumans heiratet. Es folgen Hubertus 1655, Tilman 1657, Johannus 1659 und Jacobus 1661. Dieser Jacobus heiratet Veronica Vasbender und haben die Söhne Johann 1698, Bartholomäus 1700, Leonhard 1705 und Nicolaus 1712.



Klicken Sie auf das Logo links, um sich einen Auszug aus dem folgenden Buch von Robert Thomas anzusehen:

Geschichte des Ortes und der Bürgermeisterei Oedekoven
Band II (1979)

Herausgegeben von der Gemeinde Alfter
Ausführung: Historischer Arbeitskreis der Pfarrgemeinde St. Laurentius in Lessenich


Dietrich Oedekoven * 1928 in Aachen (Stadtkämmerer a.D.), Wiesbaden schreibt:
...im Rahmen der Ahnenforschung stellten meine Eltern fest, dass alle Träger des Namens OEDEKOVEN, die in Deutschland und zahlreich in den USA gefunden wurden, von einem Stammvater aus dem 17. Jahrhundert abstammen, der aus der Nähe von Bad Bertrich/Mosel stammte, dort den Namen "Ödinghofen" führte (Taufregister) und in Remagen vor dem dortigen kath. Pfarrer heiratete und im Eheregister (bei Angabe des richtigen Herkunftsortes und Geburtsdatums) mit dem Namen "OEDEKOVEN" eingetragen wurde. OEDEKOVEN ist der Name eines kleinen Ortes im Vorgebirge bei Bonn und so hat der Pfarrer wohl diese Schreibweise gewählt, weil mein Ahne wohl kaum des Schreibens kundig war und seinen Namen mit Moseldialekt klangähnlich mit Oedekoven (Ödinghofen) angegeben hat.

Vater des Dietrich Oedekoven: Albert Oedekoven geboren in Mehlem bei Bonn,
Bruder und Neffe des Dietrich Oedekoven: Dr. agr. Albert Oedekoven und Arnd Oedekoven, Euskirchen-Kessenich
 
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