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Geis, Clemens (verstorben)

Aus Ober- bzw. Niederlahnstein stammen die Eltern von Clemens Geis.

Irmgard Geis, geborene Mies und Rudolf Geis kommen nach Stolberg, weil hier ein beruflicher Ansatz gegeben ist und Pfarrer Roderburg den Absolventen des Konservatoriums in Aachen als Organist an die Pfarre Maria Himmelfahrt auf der Mühle binden will.

Clemens Geis ist das erste von 6 Kindern und wird geboren am 6. April 1950.

Er ist ein hübscher Bursche, freundlich und offen.
Das Spielen von Klavier und Gitarre bringt er sich weitgehend selbst bei.
Meßdiener ist er und zu den Pfadfindern gehört er und seine glockenhelle, angenehme Stimme und sein zeichnerisches Talent runden seine künstlerischen Anlagen ab. Clemens ist auch ein körperlich mit Kraft, Ausdauer und Lebensfreude  gesegneter Mensch und bereits in jungen Jahren erkennbar auf dem Weg zu einer starken Persönlichkeit.

In den Sommerferien 1963 ist er mit seinen Eltern und Geschwistern in einem Ferienheim bei Siegburg-Kaldauen. Die Kinder sind mit einem Betreuer zusammen und plantschen und schwimmen in der Sieg.
Am späten Nachmittag beim Sammeln zum Abendessen wird Clemens vermißt.
Erst am nächsten Tag finden ihn Taucher in einer Untiefe der Sieg.

Clemens ist am 19. Juli 1963 ertrunken und mitten aus einem heiteren Leben gerissen worden.

Wir Mitschüler haben in Blankenheim von diesem Unglück erfahren. Der Vater von Maximilian Schrammen überbrachte Heinz Trimborn und damit auch uns die furchtbare Nachricht. Clemens war nicht mehr körperlich bei uns.

Aber auch 43 Jahre nach seinem Tod ist er unvergessen und immer noch mit uns.
Das, was von ihm geblieben ist, seine Seele, ist in unserem Erinnern vorhanden und stirbt nie.

Josef Brockhoven
(im Dezember 2006)
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